Geschichte zu der Stiftung

1868 Geburtstag am 30.08.1868 in Chemnitz/Sachsen.
1879 Umzug nach Glauchau, Brüderstrasse 17a.
1884 Schulabschluss in der Bürgerschule und Beginn der Lehre zum Seidenhutmacher.
1887 Abschluss der Lehre mit Gesellenprüfung in Altenburg/Thüringen, Beginn der Wanderschaft.
1888 Zum Ende des Jahres Heimkehr von der Wanderschaft durch Deutschland, Frankreich und Dänemark.
1889 Beginn eigener Hutfabrikation (Chapeau claque) in der Brüderstrasse 17a und 18 mit bis zu 45 Mitarbeitern.
1892 Gewerbeanmeldung am 25.01.1892.
1893 Erhalt des Glauchauer Bürgerrechtes am 17.10.1893.
1894 Eheschließung mit Franziska Helene Grosse aus Dresden.
1896 Neubau der 1. Firma in der Sonnenstrasse 57/Friedrichstrasse (heute Schönburgstrasse 40). Geburt des 1. Sohnes (Felix III.).
1897 Neubau des Geschäfts- und Wohnhauses Sonnenstrasse 57. Geburt des 2. Sohnes (Karl William Johannes).
1900 1. Erweiterung der Fabrikationsräume, Aufstockung des Fabrikgebäudes. Mitarbeiterzahl: 70. Geburt des 3. Sohnes (Karl Martin Johannes).
1901 Geburt der 1. Tochter (Emma Maria Charlotte).
1905 2. Erweiterungsbau des Fabrikgebäudes. Mitarbeiterzahl: 110.
1910 Geburt der 2. Tochter (Christine Marianne Gabriele).
1911 3. Erweiterungsbau des Fabrikgebäudes. Mitarbeiterzahl: 160. Integration der Federgestellfertigung aus Uhrfederstahl. Erste Erteilung eines Patentes im In- und Ausland. Im Laufe der Zeit wurden ca. 40 Patente um den Chapeau claque (Klapphut) entwickelt. Die Firma Felix Weissbach und deren führende Mitarbeiter, Herren Georg Werner (Betriebsführer) und Georg Portzig (Technischer Leiter) beanspruchten die Rechte von 21 Patenten.
1914 Anfang des Jahres Höchststand der Klapphutfabrikation mit bis 4000 Stück pro Woche durch 205 Mitarbeiter. Beginn des ersten Weltkrieges. Fabrikationsstillstand für Hüte, in der Gestellfertigung wurden diverse Metallerzeugnisse für Heereslieferungen ausgeführt.
1915 Notzeiten.
1916 Notzeiten.
1917 Notzeiten.
1918 Notzeiten. Ab November 1918 langsame Wiederaufnahme der Produktion.
1919 Beginn der Vollbeschäftigung. Alle ehemaligen Mitarbeiter, soweit aus dem Kriege zurückgekommen, wurden wieder eingestellt.
1920 Gute Erholung der Wirtschaft, rapide Steigerung der Hütefabrikation. Lieferungen in die wichtigen Exportländer USA, England, Japan und Iberoländer steigerte sich. Wöchentlicher Ausstoss an Klapphüten bis 5000 Stück durch 240 Mitarbeiter.
1921 4. Erweiterungsbau, Start der ersten Glauchauer Seidenweberei. Bis 1928 Erhöhung der Mitarbeiterzahl sukzessive auf 500 Personen. Bis Ende 1929 Fortgang der prosperierenden Geschäfte. Mühsamer Aufbau der Stoffverkäufe an Konfektionäre und Handelsfirmen.
1927 Aufstockung des gesamten Fabrikkomplexes auf 3 Stockwerke.
1930 Krisenjahr und Kurzarbeit in allen Betriebsbereichen. Aufnahme der Mützenherstellung.
1931 Krisenjahr und Kurzarbeit in allen Betriebsbereichen. Ausweitung der Mützenherstellung.
1932 Langsame Erholung der Wirtschaftslage.
1933 Bis zum Kriegsende 1945 sehr gute Auslastung aller Betriebsbereiche mit Ausnahme der Klapphutfabrikation, modebedingter Einschnitt (bis zur Beendigung der Klapphutfabrikation wurden ca. 4.250.000 in diversen Formen und Nuancen gefertigt).
1935 Ableben von Rudolf Felix Weissbach am 27.02.1935. Übernahme der Geschäftsleitung durch die Söhne Felix (III.) und Karl William Johannes.
1936 Die Seidenweberei wird an die Fa.Richard Funke, Meerane, verpachtet.
1938 Ableben von Felix (II.) Weissbach durch Flugzeugabsturz während einer Reserveübung der Luftwaffe. Übernahme der alleinigen Geschäftsführung durch Karl William Johannes.
1945 Nach Ende des zweiten Weltkrieges kam die Herstellung der Produkte zum Stillstand. Langsamer Aufbau der Mützenfabrikation und Beginn der Herstellung von Konfektionskleidung unter Verwendung von Restposten an Lagerstoffen aller Art.
1946 Ableben von Karl William Johannes am 30.03.1946 durch Herzinfarkt. Übernahme der Geschäftsführung durch dessen Ehefrau Elisabeth Susanne geb. Zipfel.
1951 Enteignung der Gesamtfirma durch die kommunistische, sozialistische Ostzonendiktatur. Sukzessive Demontage der Betriebsmittel, Nutzung der Gebäude durch diverse VEB-Betriebe, in dieser Zeit und bis 1996 Verfall der Gebäude bis zum Ruinenzustand.
1996 Rückübertragung der Ruinen durch das Sächsische Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen gegen Zahlung von DM 160.000,-- an die Staatskasse. Ende des Jahres 1996 Abrissmaßnahme der Ruinen und Umwidmung des Grundstückes in den Standort eines Verbrauchermarktes.
Die Produktionsstätte:

Firmenkomplex nach 1925
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Das Produkt:
Formen- und Farbenauswahl für Klapphüte um etwa 1925
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Das Produkt:
Seidenhüte
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Der Schlüssel zum Erfolg:
Patent "Gestell für Klapphüte" aus dem Jahre 1913
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